Warum Miete zahlen, wenn es ohne geht

Ein Geschädigter schreibt an das putative neue Opfer einer Mietbetrügerin.


„Wie ich erfahren haben sind Sie mit der Verwaltung des Wohnhauses Cranachstr. X in Minden betraut. Deshalb erlaube ich mir Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche zu der „lieben Hausbewohnerin“ Fräulein Y.R. auszusprechen. Sie können sie gut gebrauchen, denn sie war auch einmal meine Mieterin. Wenn sie Ihnen auch nur halb so viel „Freude“ bereitet wie seinerzeit mir, steht Ihnen noch so allerhand bevor.

 

Zwar gab sie bei mir nur ein relativ kurzes Gastspiel, daher waren aber die hinterlassenen Spuren der Verwüstungen umso nachhaltiger. Es sind bereits 3 ½ Jahre seit ihrem klammheimlichen Verschwinden vergangen, an den Sanierungskosten habe ich noch heute zu tragen, denn sie ließ einen ungeheuerlichen Saustall und Unmengen von Müll zurück.

 

Der Vormieter schlug die Hände über dem Kopf zusammen als er sah, wie diese Wohnung in kurzer Zeit zugerichtet war.

 

Die Wohnung Cranachstr. X ist mindestens die Achte, die sie seither bezogen hat. Unermüdlich war sie überall das Opfer ihrer Vergesslichkeit, denn sie vergisst es meistens, ihre Miete zu bezahlen. Mir schuldet sie immerhin die erkleckliche Summe von 3.913,78 € an Miete und Nebenkosten. Zu holen ist Nichts. Sie besitzt nichts außer ihrem Hintern, und Privatinsolvenz hat sie auch angemeldet.

 

Ihr fehlt auch jedes Schuldbewusstsein ,wenn sie keine Miete zahlt. Dem Richter in Minden sagte sie doch kackfrech:“was kann denn ich dafür, wenn ich nicht so viel Geld habe, Miete zu bezahlen?“

 

Zu solch einer „Mieterin“ kann man nur noch gratulieren oder richtiger kondolieren!

 

Ich habe die Erfahrung gemacht,besser eine Wohnung leer stehen zu lassen, als solche Mieter wie Fräulein R.! Mann bekommt dann zwar keine Miete, aber bei Fräulein R. ist das auch mehr als unwahrscheinlich.

 

Fragen Sie doch einmal die übrigen Hausbewohner wie beglückt sie sich durch die Anwesenheit von Fräulein R. fühlen?“

 

Mit freundlichen Grüßen, H.R.

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