Sind Sie alleiniger Besitzer Ihrer Zugangsdaten?

16 Millionen Online-Zugangsdaten wurden geknackt, teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Dienstag (21.01.2014) mit. „Wir wussten seit Dezember davon. Die Vorbereitungen ein Verfahren aufzusetzen, das datenschutzgerecht ist und einer derart großen Zahl von Anfragen gewachsen ist, das bedurfte einer Vorbereitungszeit“, sagte BSI-Präsident Michael Hange im Bayerischen Rundfunk.

 

Trotz dieser intensiven Vorbereitungszeit kam es nach Bekanntgabe zu einer Überlastung und eines teilweisen Zusammenbruchs der BSI-Webseite, auf der Nutzer überprüfen können, ob sie betroffen sind.

 

Viele User aus Deutschland betroffen 

Strafverfolgungsbehörden und Forschungseinrichtungen waren auf 16 Millionen gestohlener Benutzerkonten gestoßen. Diese enthielten meist eine E-Mail-Adresse und ein Passwort, wobei die Mailadressen meist auf .de endeten und daher sehr wahrscheinlich deutschen Usern gehören. Diese Daten deuten nicht nur auf geknackte E-Mail-Konten hin, sondern diese Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort wird von vielen Usern auch zum Anmelden bei Online-Portalen, Shopping Seiten und Netzwerken wie Facebook verwendet.

 

Überprüfen Sie Ihre E-Mail-Adressen

Auf der Internetseite des BSI https://www.sicherheitstest.bsi.de/ können Sie überprüfen, ob Sie vom Datendiebstahl betroffen sind. Geben Sie dort in die Eingabemaske die E-Mail-Adresse ihres Accounts ein. Sollte Ihre Adresse betroffen sein, erhalten Sie per E-Mail eine entsprechende Information an Ihre Adresse mit Empfehlungen zu notwendigen Schutzmaßnahmen.

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