Hollywood vor der Haustür

Minden. Große Filme werden nicht immer nur in den großen Städten gedreht. „Wir finden den Kreis Minden-Lübbecke absolut filmreif, unsere elf Städte und Gemeinden haben alle auf ihre eigene Art viel zu bieten“, sagt Landrat Dr. Ralf Niermann. „Deswegen sind wir dem Netzwerk der „Filmstädte NRW“ der Film- und Medienstiftung NRW beigetreten.“ Zum Netzwerk der Filmstädte NRW gehören Städte und Kreise, die Filmschaffende mit offenen Armen empfangen. Im Kreis Minden-Lübbecke haben sich alle elf Städte und Gemeinden dazu entschlossen, das Netzwerk zu unterstützen.

 

Die Bewährungsprobe hat Minden-Lübbecke schon hinter sich: In der ersten Jahreshälfte wurde in Rahden die aktuelle Staffel der ZDF-Wissensshow „Nicht nachmachen“ mit Wigald Boning und Bernhard Hoecker gedreht. Die Anfrage kam über die Filmstiftung NRW an die Kreisverwaltung Minden-Lübbecke, sie hat schnell und unkompliziert für die Kölner Produktionsfirma den Kontakt zum Eigentümer des Abrisshauses hergestellt. Zwei Monate lang war das Drehteam vor Ort. Dort lief die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Rahden, der Feuerwehr und dem Drehteam ebenfalls reibungslos.

 

Die Film- und Medienstiftung ist mit 34 Mio. Euro jährlich die finanzstärkste Länderförderung Deutschlands. Sie trägt einen entscheidenden Anteil dazu bei, dass zahlreiche deutsche und internationale Filme aus Nordrhein-Westfalen kommen oder zumindest zum Teil hier gedreht wurden. Das Netzwerk der Filmstädte NRW wird organisiert von der Film Commission NRW. Bei ihr finden Film und Drehort (Location) zueinander – über direkte Suchanfragen der Produktionsfirmen oder über die Datenbank www.locationnrw.de.

 

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de
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