Mindener Museum: An der Heimatfront

Minden. Die Wanderausstellung „An der ‚Heimatfront'“ ist ab sofort im Mindener Museum zu sehen. Sie wurde konzipiert vom LWL-Museumsamt für Westfalen (Landschaftsverband-Westfalen-Lippe). Die Ausstellung beleuchtet die Ereignisse aus der Perspektive der Zivilbevölkerung und bietet deshalb auch historisch weniger geschulten Besuchern einen guten Einstieg in das Thema. „Immer wieder wird deutlich, wie eng Front und so genannte Heimatfront, also die nicht von kriegerischen Auseinandersetzungen, aber von Hunger und Entbehrungen gezeichnete Heimat miteinander verknüpft sind“, betonte Dr. Ulrike Gilhaus, Leiterin des LWL-Museumsamtes. „Niemand konnte sich diesem Krieg entziehen, alle waren Akteure.“

 

Die Ausstellung ist das Ergebnis zweijähriger Forschungen. Gezeigt werden etwa 200 Exponate aus Westfalen-Lippe, die überwiegend aus öffentlichen Sammlungen stammen. „Zwar gibt es eine Fülle von Dokumenten und Fotos aus dieser Zeit in den Archiven und Museen. Aber die Suche nach Objekten aus Westfalen mit einer überlieferten persönlichen Geschichte war durchaus mühsam. Trotzdem haben wir solche Leihgeber gefunden“, sagt Kuratorin Dr. Silke Eilers vom LWL-Museumsamt.

 

Zu der Ausstellung bietet das LWL-Museumsamt einen Katalog und ein museumspädagogisches Programm an, das insbesondere für Schulklassen geeignet ist. „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir die erste Station sind. Viele Schulen warten schon auf den Startschuss, sie möchten sich mit dem Thema auseinandersetzen“, so Museumsleiter Philipp Koch vom Mindener Museum.

 

»  Information zur Wanderausstellung „An der Heimatfront“

 

»  Plakat zur Wanderausstellung

 

Bildquelle: Mindener Museum
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