Hannover: Mein Quartier 2030

Hannover. Was bewegt unseren Stadtbezirk? Dieser Frage möchte die Landeshauptstadt Hannover (LHH) gemeinsam mit Interessierten am Freitag (26. Juni) in der Zeit von 15 bis 19 Uhr im Rahmen einer Auftaktveranstaltung zum Projekt „Mein Quartier 2030“ nachgehen. Konkret geht es um ein integriertes Entwicklungskonzept für den Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld mit den Stadtteilen Groß-Buchholz, Kleefeld und Heideviertel. Die Veranstaltung findet in der Aula der Hochschule Hannover, Blumhardtstraße 2, 30625 Hannover, statt. Herzlich eingeladen zu dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung sind die Akteure des Stadtbezirks, die Initiativen und Netzwerke sowie interessierte BürgerInnen.

 

Organisation und Ablauf des Prozesses

Die Verwaltung hat eine Arbeitsgemeinschaft aus zwei Hamburger Büros – raum + prozess und ELBBERG Stadt, Planung, Gestaltung – damit beauftragt, den Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld mit seinen Stadtteilen und Quartieren zu untersuchen.

 

Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
• Welche Begabungen besitzt der Stadtbezirk und wie kann es gelingen, diese zu festigen und auszubauen?
• Wie ist der Stadtbezirk mit Blick auf künftige Herausforderungen heute aufgestellt?
• Welche Projekte sind in diesem Sinne bereits verwirklicht oder geplant?
• Welche Akteure gestalten den Bezirk?

 

Im Rahmen der Auftaktaktveranstaltung stellen die beauftragten Gutachter die Ergebnisse der ersten Bestandsanalyse und die genannten Leitfragen zur Diskussion. Ein Spaziergang durch den Stadtteil am Freitag (3. Juli), 15 bis 19 Uhr, rundet die Analyse ab (Treffpunkt: Roderbruch Markt). Mit dem Spaziergang wird allen Interessierten die Möglichkeit gegeben, einzelne Projekte direkt vor Ort zu erörtern. Im Herbst dieses Jahres wird es hierzu eine zweite öffentliche Ver-anstaltung geben. Im Rahmen des Konzeptfo-rums können die Vorschläge und Empfehlungen der Gutachter wiederum diskutiert werden. Die Ergebnisse werden in einem Rahmenplan zusammengefasst. Dieser soll das Handeln und die Zusammenarbeit der verschiedenen Ent-scheidungsträger vor Ort, der Politik und der Verwaltung leiten. Mit der öffentlichen Präsentation des Rahmenplans und des Abschlussberichts soll der Prozess im Dezember dieses Jahres abgeschlossen werden.

 

Hintergrundinformationen

Die Verwaltung der LHH ist vom Rat der Stadt beauftragt worden, für alle dreizehn Stadtbezirke in Hannover jeweils ein integriertes Entwicklungskonzept zu erarbeiten. Es sollen Zukunftsvorstellungen für die Entwicklung der Stadtteile und Quartiere ermittelt, diskutiert und vereinbart werden. Ziel ist es, übergeordnete gesamtstädtische und einzelne private Projekte besser zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Insgesamt sind für diesen Prozess rund neun Monate vorgesehen.

 

Bildquelle: Martin Kirchner – HMTG
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