Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Hannover. Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November beteiligt sich die Landeshauptstadt Hannover wieder an der jährlichen Fahnenaktionen „Nein zu Gewalt an Mädchen und Frauen“ der Organisation TERRE DES FEMMES und der in Kooperation stattfindenden Flaggenkampagne „Kein Raum für Missbrauch“ von der Beratungsstelle Violetta e.V..

Die mit dem Apell „Frei leben – ohne Gewalt“ bedruckten Flaggen von Terre des Femmes werden in der Woche vom 20. bis 27. November am Friedrichswall direkt vor dem Neuen Rathaus als deutlich sichtbares Zeichen gegen Gewalt gegenüber Mädchen und Frauen gehisst. Die Fahnen der Fachberatungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und jungen Frauen e.V., Violetta, machen vom 21. bis 27. November am Steintor mit der Forderung „Kein Raum für Missbrauch“ an einem weiteren zentralen Ort der Stadt auf das wichtige Thema aufmerksam.

2001 initiierte die Organisation Terre des Femmes die Flaggenaktion zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“. Inzwischen nehmen in jedem Jahr weltweit Städte und verschiedene Unterstützer an den Aktionen teil, um solidarisch gegen unterschiedlichste Formen der Gewalt an Frauen zu demonstrieren.

Themenschwerpunkt der Aktion, die sich weltweit für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen einsetzt, ist in diesem Jahr das Thema weibliche Genitalverstümmelung. Laut der UNICEF (2016) sind weltweit mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen von der schweren Körper- und Menschenrechtsverletzung betroffen – davon mehr als 58.000 allein in Deutschland.

Der internationale Gedenktag am 25. November geht auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik zurück. Wegen ihres politischen Widerstandes gegen den Diktator Trujillo wurden sie am 25. November 1960 vom Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet. Der Mut der drei Frauen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.

 

Bildquelle: frauenrechte.de

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